Neubau Rettungswache Stadersand - Entstehung

Im November 2006 begannen die DLRG Helfer mit den Vorbereitungen für den Bau der 22 Hochwasser sicheren Fundamenten. Als eine der ersten Aktionen wurden an verschiedenen Stellen des Grundstücks Grabungen durchgeführt, um mögliche Kabeltrassen im Bereich der Fundamente auszuschließen.


Fast Zeitgleich wurde das Baugrundstück ausgemessen und in den Hallen der DLRG Ortsgruppe Stade die Schalungen für die Fundamente vorbereitet. Es galt für 22 Fundamente, die teilweise bis zu 1,2m hoch werden sollten, Kästen aus Holz zusammen zu bauen.


Ende Januar startete dann der 2 Bauabschnitt. Die Löcher für die Fundamente wurden ausgehoben. Die Baustahlarmierung wurde ausgerichtet und die untere Hälfte der Fundamente konnte mit Beton verfüllt werden.


Nur wenige Tage später konnten dann die Schalungen für die Fundamentsäulen aufgestellt und ausgerichtet werden. Nur mit Hilfe von vielen freiwilligen Helfern konnten dann schließlich auch die Säulen betoniert werden. Bei dieser Aktion spielte nur das Wetter nicht mit.


Nachdem Anfang März die Containeranlage aufgestellt wurde, konnten die Innenausbauten beginnen. Auch hier ist ist wieder die Arbeit der Helfer der DLRG Stade gefragt, vom Anbauen der Rygipsplatten über Wasser-, bis hin zur Elektroinstallation.


So langsam kann man sich ein Bild von der neuen Rettungswache machen und sich vorstellen, wie die Wasserretter jedes Wochenende in Stadersand sitzen, auf die Elbe schauen und von hier aus zu ihren Einsätzen ausrücken. Bis es allerdings so weit ist, ist noch einiges zu tun...


Abriss der alten Rettungswache

Während die Helfer der DLRG Ortsgruppe Stade e.V. mit dem Ausbau der neuen Rettungswache beschäftigt sind, wird die alte Elbkate dem Erdboden gleich gemacht. Seit dem 23.04.2007 "beißt" sich der Abrissbager durch das einstigen Traditionslokal, welches den Wasserrettern in den letzten 12 Jahren als Wache diente. Bis Ende der 19ten Kalenderwoche wird nichts mehr von dem alten Gebäude übrig sein. Viele Wachgänger sehen dies natürlich mit einem weinenden Auge, freuen sich aber auch auf die neue Wache.