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02.06.2019 Sonntag  DLRG hilft bei der Suche nach Sven Nicolai

Taucher im Wasser

Sechs Boote werden zu Wasser gelassen, davon drei der DLRG

Suche per Sonar

Sonarsuche

Markierungen werden gesetzt

Taucher gehen an Markierungen ins Wasser

Alle Kräfte wurden mobilisiert

Oldenburger Polizeihubschrauber

Suche nach dem Vermissten Sven Nicolai

Ortsgruppe rückt mit Tauchern nach Gräpel aus

Seit der Vatertagsveranstaltung in Gräpel wird der 44-jährige Sven Nicolai aus Oldendorf vermisst. Der letzte Kontakt zu ihm hatte am späten Donnerstagabend gegen 23:00 Uhr bestanden. Danach verliert sich seine Spur. Eine großangelegte Suchaktion der Polizei mit Unterstützung durch Diensthundeführer der Polizei, den Feuerwehren und Freiwilligen aus der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten u. a. mit Booten auf der Oste, mit einem Polizeihubschrauber und zusätzlich einer Mantrail-Hundestaffel der Johanniter führte am Freitag ab 18:30 Uhr auch bis in die frühen Morgenstunden gegen 04:00 Uhr nicht zum Erfolg. Insgesamt waren so fast 200 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt. Der Vermisste konnte bisher nicht aufgefunden werden und hat sich auch nicht gemeldet. 

Am Samstag gegen Mittag wurden per Vollalarm sämtliche Kräfte mobilisiert, um den Vermissten zu finden. Neben der Stader Ortsgruppe rückten auch die Einsatzkräfte der DLRG Horneburg, Drochtersen sowie Buxtehude und die Feuerwehr Stade aus. Insgesamt sechs Boote suchten den Gewässerbereich in Gräpel ab. Per Sonar wurden Auffälligkeiten gesucht und im Anschluss markiert. Die Einsatztaucher der DLRG und der Feuerwehr suchten darauf folgend unter Wasser an den Markierungspunkten nach dem 44-jährigen. Die Sonar- und Taucheinsätze blieben ohne Erfolg. Der Pressesprecher der Polizei, Rainer Bohmbach, stellte gegenüber dem "Stader Tageblatt" heraus, dass das Hauptproblem darin bestehe, dass man überhaupt nicht wisse, wo exakt man suchen solle. Aus diesem Grund flog der Oldenburger Polizeihubschrauber nach dem Freitag auch Sonnabend einen weiteren Sucheinsatz, weshalb wiederum die DLRG-Suchdrohne letztlich nicht gestartet wurde. Während nach rund zweistündiger Suche die Boote nach und nach wieder aus dem Wasser getrailert wurden, unternahm das letzte verbliebende DLRG-Boot im Wasser noch Versuche, per Grundangel im Uferbereich fündig zu werden, um schlussendlich noch jede Sekunde des Sucheinsatzes zu nutzen. 

Das DRK versorgte die Einsatzkräfte im Anschluss mit Wasser und Suppe, einen herzlichen Dank dafür diesen Kameradinnen und Kameraden. Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren verlief wie üblich routiniert und problemlos. Die DLRG-Einsatzkräfte rückten gegen 16:30 Uhr zum Waschen der Boote und zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft ab . 

Sven Nicolai ist ca. 180 cm groß und ca. 90 kg schwer, er hat dunkelblonde kurze Haare. Er trug zuletzt eine blaue Jeans, eine blaue Steppjacke und braune Schuhe. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen, insbesondere die Stader Polizei unter der Nummer 04141-102215.

Nachtrag vom 03. Juni: Der Vermisste wurde am heutigen Montag tot aufgefunden. 

 

Kategorie(n)
WRD / KatS

Von: Markus Scheliga

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