News - Detail

02.08.2015 Sonntag  Schwimmer am Strandbad Wedel vermisst

Taucher auf dem MRB "Kiek Ut"

Taucher der DLRG Stade und der Feuerwehr am Einsatzort

DLRG Boote an der Einsatzstelle

Sportboot mit Rauchentwicklung

Beispiel einer Side-Scan-Sonar Darstellung

Zu einer großangelegten Suchaktion nach einem vermissten Schwimmer im Bereich des Strandbades Wedel wurden am Sonntagnachmittag die Helfer der DLRG aus Stade und die freiwillige Feuerwehr Stade angefordert.

Gegen 14:50 Uhr wurde für die DLRG Gruppen aus Stade, Horneburg und Buxtehude sowie für die freiwilligen Feuerwehren Borstel, Grünendeich und Stade Alarm durch die Rettungsleitstelle Stade ausgelöst. Im Strandbad Wedel wurde ein Schwimmer vermisst. Nach Angaben eines Zeugen ist ein junger Mann ins Wasser gegangen und nicht wieder aufgetaucht. Der Zeuge hat noch versucht den Mann selbst zu finden, allerdings ohne Erfolg. Zur Unterstützung der örtlichen Kräfte aus Wedel und Hamburg rückten die Helfer aus dem Kreis Stade mit Booten und Tauchern aus.

Direkt nach der Alarmierung besetzte die Rettungswache Stadersand beide in Stadersand stationierten DLRG Boote. Auch die Stader DLRG Taucher waren bereits wenige Minuten nach der Alarmierung ausgerückt, so dass das Motorrettungsboot „Kiek Ut“ die Taucher und ihr Material in Lühe aufnehmen konnte. Nach dem Eintreffen im Einsatzgebiet und einer kurzen Rücksprache mit der örtlichen Einsatzleitung konnte die Besatzung des „Kiek Ut“ mit einer großflächigen Sonarsuche im Bereich der Unglücksstelle beginnen.  Verdächtige Echos auf dem Elbgrund, die sich auf dem Side-Scan-Sonar darstellten, wurden per GPS markiert und von den and Bord befindlichen Einsatztauchern der DLRG Stade überprüft. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Echos von großen Findlingen stammten.

Zusammen mit den Tauchern der freiwilligen Feuerwehr Stade und der Feuerwehr Hamburg wurde zusätzlich im Bereich wo der Schwimmer zuletzt gesehen wurde der Elbgrund abgetaucht. Jedoch ohne Erfolg.

Insgesamt 16 Boote waren am Einsatz beteiligt, sie suchten zusätzlich zu den Maßnahmen an der Unglücksstelle die Uferbereiche ab. Auch der Rettungs-Hubschrauber „Christoph Hansa“ flog großflächig die Elbe ab. Um 18:30 Uhr waren alle möglichen Stellen abgesucht und der Einsatz wurde beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Noch während der großangelegten Suche mussten die Helfer zwei weitere Einsätze im Bereich Wedel/Hetlingen bearbeiten.

Kurz nach 15 Uhr wurden in Höhe Hetlingen zwei Personen gesichtet, die vom auflaufenden Wasser im Schilf eingeschlossen wurden. Zwei Boote wurden aus dem Einsatzgeschehen bei Wedel abgezogen und zur Einsatzstelle geschickt. Bereits nach fünf Minuten konnten sie die beiden Personen sicher an Bord nehmen und an Land absetzen.

Um 17.08 sorgte in Höhe des Strandbades Wedel eine starke Rauchentwicklung auf einem Sportboot für Aufregung. Der Motor des Bootes war heiß gelaufen und hatte umliegende Schläuche zum Schmelzen gebracht. Das Motorrettungsboot „Good Will“ der DLRG Stade war in Sekundenschnelle beim Havaristen und konnte mit Schaum und Wasser für Kühlung sorgen. Das defekte Motorboot wurde in den Yachthafen nach Hetlingen geschleppt.

Über 110 Helfer von DLRG und Feuerwehr waren am Sonntag im Einsatz. Davon kamen rund 70 aus dem Landkreis Stade. Um 19.30 Uhr hatten alle Einsatzfahrzeuge wieder ihre Standorte erreicht. Um 20:30 Uhr war nach dem Aufklaren der Einsatzmittel auch für die Stader DLRG Taucher endlich Feierabend.

Kategorie(n)
WRD / KatS

Von: Christian Schaarschmidt

zurück zur News-Übersicht
E-Mail an Christian Schaarschmidt:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Groß- und Kleinschreibung muss nicht beachtet werden.
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden