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03.08.2013 Samstag  Motorboot mit Wassereinbruch

Einsatzstelle Brammer Bank

Anbringen von Auftriebskissen

Vorbereiten für das Hochwasser

Am Samstag um kurz nach 16:30 Uhr wurden die Bootsgruppen der freiwilligen Feuerwehr und der DLRG Stade zu einem Wasserrettungseinsatz auf der Elbe alarmiert.

Die Besatzung eines ca. 6,5m langem Motorbootes hatte sich telefonisch bei der Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle (FRL) gemeldet und um Hilfe gebeten. Gemäß der telefonischen Meldung trieb das Boot mit einem Maschinenschaden und Wassereinbruch in Höhe des Stader Kraftwerkes.

Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten beide Boote der Stader DLRG sowie das Boot der freiwilligen Feuerwehr Stade zur Einsatzstelle auf der Elbe in Höhe Tonne 105 aus. Trotz umfangreicher Suche konnten die Helfer jedoch keinen Havaristen ausmachen.

Eine Rückfrage der FRL beim Anrufer brachte dann Licht ins Dunkel. Das havarierte Boot trieb nicht im Bereich des Stader Kraftwerkes, sondern in der Nähe des Kraftwerkes Brokdorf in Höhe der Fährlinie Wischhafen. Umgehend wurden die Kräfte der Rettungswache Krautsand und der Feuerwehr Dornbusch in den Einsatz eingebunden.

Auch das Stader Boot „Kiek Ut“ machte sich auf den Weg Richtung Wischhafen, konnte jedoch kurze Zeit später umkehren. Die Bootsbesatzung des Drochtersener DLRG Bootes „Rück Ut“ hatte den Havaristen auf der Brammer Bank vor Wischhafen ausgemacht. Der Havarist lag „hoch und trocken“ auf der Sandbank.

Zu diesem Zeitpunkt war bereits mit dem großen Boot der DLRG Drochtersen kein herankommen an den Havaristen mehr möglich, zu weit war das Wasser bereits abgelaufen.  Als kurze Zeit später das kleine Mehrzweckboot die Einsatzstelle erreichte wurden die ersten Helfer auf der Sandbank abgesetzt. Durch die Kräfte konnten keine sichtbaren Schäden am Rumpf des Bootes gefunden werden, die den Einbruch des Wassers erklären konnten.

Um den Havaristen zu stabilisieren und auf das auflaufende Hochwasser vorzubereiten brachten die Drochtersener Helfer Hebekissen am Boot an.

Mit auflaufend Wasser konnte der Havarist dann freigeschleppt werden und durch die DLRG Drochtersen unter Einsatz einer Tauchpumpe gelenzt werden. Das Motorboot wurde nach Wischhafen geschleppt und dort getrailert. Ursächlich für den Wassereinbruch war ein Defekt am Antrieb des Bootes.

Gegen Mitternacht war der Einsatz beendet und die eingesetzten Kräfte rückten Richtung Krautsand ein.

Kategorie(n)
WRD / KatS

Von: Christian Schaarschmidt

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