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04.09.2013 Mittwoch  Besichtigung des Ruthenstromsperrwerks

Blick auf die eingesetzten Eisnadeln

Im Sperrwerk vor den Stemmtoren

Im Rahmen der Taucherfortbildung nutzten die Rettungstaucher der Stader DLRG die Chance sich über das trockengelegte Ruthenstrom Sperrwerk zu informieren.

Auf Einladung des NLWKN hatten die Taucher der DLRG und der freiwilligen Feuerwehr das trockengelegte Ruthenstrom Sperrwerk besichtigt und sich vor Ort über die Besonderheiten des Bauwerks  informiert.

Das Ruthenstrom Sperrwerk ist ein in Tunnelbauweise erbautes Hochwassersperrwerk mit zwei 7m breiten Durchläufen. Jeder dieser Durchläufe wird durch ein Stemmtorpaar und ein Hubschütz bei Hochwassergefahr verschlossen. Zu Revisionsarbeiten war jetzt einer der Durchläufe trockengelegt. Somit konnte die Funktion der Verschlüsse und die Besonderheiten des Bauwerks durch den Betreiber des Sperrwerks ausführlich erklärt werden. Eindrucksvoll war auch der Verschluss des Bauwerks durch sogenannte Eisnadeln. Dieser wird genutzt, um unabhängig von den Sperrwerkseigenen Verschlüssen das Sperrwerk abzudichten und so für Revisionsarbeiten abzudichten.

Die Tauchergruppen der DLRG und Feuerwehr in Stade organisieren seit einigen Jahren zusammen mit dem NLWKN diese Fortbildungen. Anlass dafür war ein tödlicher Tauchunfall, bei dem ein Berufstaucher und ein Feuerwehrtaucher in einem vergleichbaren Sperrwerk ums Leben gekommen waren.

Kategorie(n)
WRD / KatS

Von: Christian Schaarschmidt

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