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08.12.2013 Sonntag  Orkan „Xaver“ bringt viel Arbeit

Übersetzen der Vogelschützer

Vogelschützer am Strand

Pegelverlauf Stadersand

Am frühen Nachmittag des 05. Dezembers erreichte Orkan „Xaver“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150km/h den Landkreis Stade. Durch das Zusammenspiel der Windrichtung und der ohnehin höheren Tide durch eine astronomisch bedingte Springflut stieg das Wasser der Elbe in Stadersand, mit dem morgendlichen Hochwasser am 06. Dezember, auf einen Rekordpegel von 10,64m über NN.

Die Rettungswache Stadersand liegt auf einer Höhe von 11,2m über NN im Außendeichbereich direkt an der Elbe. Die Prognosen für das erwartete Hochwasser zeichneten die deutliche Gefahr einer Überflutung der Rettungswache ab. Rechtzeitig vorgewarnt durch die Hochwasserprognosen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) begannen die Helfer der DLRG Stade bereits am Mittwoch mit den Sicherungsmaßnahmen rund um den DLRG Anleger in der Schwingemündung und der Rettungswache in Stadersand. Alle beweglichen Materialien wurden gesichert und Sturm- und Hochwasserfest vertäut.

Während der auflaufenden Flut war eine kleine Gruppe von Helfern in Stadersand vor Ort, um im Bedarfsfall weitere Maßnahmen einleiten zu können. Gegen 4.00 Uhr in der Nacht erreichte der Pegel eine erste kritische Marke, das Wasser drohte eine Trafostation zu überfluten und so entschied sich der Energieversorger den Strom in Stadersand abzuschalten. Gegen 6.00 Uhr in der Früh war dann der Höchststand erreicht. Knappe 50cm unterhalb der Rettungswache machte das Wasser halt. Das abendliche Hochwasser hingegen blieb mit unter neun Metern vergleichsweise harmlos.

Bis auf große Mengen Treibgut und leichten Schäden an der Grünanlage konnten keine nennenswerten Verluste für die DLRG festgestellt werden.

Am Sonntagnachmittag machten sich die Helfer der DLRG mit zwei Vogelschützern auf den Weg zur Elbinsel Schwarztonnensand. Hier betreiben die Naturschützer eine Vogelwarte und hatten die Helfer der DLRG gebeten dorthin übergesetzt zu werden um nach etwaigen Hochwasserschäden schauen zu können. Mit dem Motorrettungsboot „Kiek Ut“ wurden die Kameraden am Strand der Elbinsel abgesetzt. Auch an der Vogelwarte konnten keine Schäden festgestellt werden, so dass der „Kiek Ut“ um ca. 15.00 Uhr wieder am Anleger in der Schwinge festmachen konnte.

Kategorie(n)
Allgemein

Von: Christian Schaarschmidt

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