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01.06.2014 Sonntag Personensuche vor Wedel – Zwei Personen tot geborgen

Taucher im Einsatz

Kiek Ut an der Einsatzstelle

Einsatzstelle Yachthafen Wedel

Einsatzboote vor Wedel

Taucher an der Fundstelle

Kiek Ut am Lühe Anleger

Taucherwagen am Lühe Anleger

Fundstelle im Sonar

Zwei junge Männer sind am Sonntag auf der Elbe nahe dem Hamburger Yachthafen in Wedel (Kreis Pinneberg) tödlich verunglückt.

Gegen 17.30 Uhr ging über den Notruf bei der örtlichen Polizei die Meldung ein, dass beim Hamburger Yachthafen auf der Elbe zwei Männer über Bord gegangen sind. Das Unglück habe sich direkt vor der Einfahrt zum Yachthafen ereignet. Helfer der DLRG und Feuerwehr Wedel fanden am Einsatzort ein im Kreis fahrendes, etwa vier Meter langes, graues Boot mit Außenbordmotor. Durch die Einsatzkräfte konnte jedoch kein Hinweis auf den Verbleib der Besatzung gefunden werden. Sofort wurden die Taucher der Berufsfeuerwehr Hamburg  und ein Hubschrauber aus Hannover alarmiert. Ein Sonarboot der DLRG Hamburg rückte ebenfalls aus.

Um 19.33 Uhr wurden zusätzlich die Kräfte der DLRG und Feuerwehr Stade mit Tauchern alarmiert. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung rückte das Motorrettungsboot Kiek Ut vom DLRG Anleger in der Schwinge aus, um am Lühe Anleger die Stader Taucher und zusätzliches Material in Empfang zu nehmen. Nach kurzer Rücksprache mit den bereits im Einsatzgeschehen eingebundenen Kräften begann die Besatzung des Kiek Uts mit der Suche nach den Vermissten.

Der Kiek Ut ist mit einem modernen Side-Scan-Sonar ausgerüstet. Mit Hilfe dieser Technik kann in vergleichsweise kurzer Zeit eine große Fläche abgesucht werden.

Nur wenige Minuten nach dem Eintreffen am Einsatzort konnte die Besatzung des Kiek Uts zwei Objekte, mit einem geringen Abstand zueinander, auf dem Gewässerboden ausmachen. Diese wurden mittels GPS markiert und der Kiek Ut für den Einsatz der Taucher in Position gebracht. Wenige Minuten nach Beginn des Taucheinsatzes wurde durch die Stader DLRG Taucher der erste Vermisste gefunden und an die Oberfläche gebracht. Beim anderen Anhaltspunkt des Sonars wurde anschließend die zweite vermisste Person durch die Stader Taucher geborgen.

Die beiden verunglückten Personen wurden im Tonnenhafen Wedel an den Rettungsdienst übergeben. Der anwesende Notarzt konnte leider nur den Tod feststellen. Warum die beiden 25 und 29 Jahre alten Männer über Bord gefallen sind, ist weiterhin unbekannt. Die Kriminalpolizei und die Wasserschutzpolizei haben die Ermittlungen übernommen.

Am Einsatz waren die Feuerwehren Wedel, Hamburg, Borstel und Stade sowie die DLRG aus Wedel, Horneburg, Buxtehude und Stade mit insgesamt rund 80 Helfern im Einsatz.

Kategorie(n)
WRD / KatS

Von: Christian Schaarschmidt

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