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21.06.2018 Donnerstag Alarmübung "Püttenhüpper"

geborgene Strohpuppe

Das Ausflugsboot "Püttenhüpper" war nach einer Kollision mit einem Baumstamm auf der Oste havariert.

Die erste Alarmmeldung für die örtlichen Feuerwehren meldete ein manövrierunfähiges Boot in Höhe des Fähranleger Kranenburg.

Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehren mussten dann jedoch feststellen, dass das Ausflugsschiff "Püttenhüpper" havariert und zum Zeitpunkt des Unglücks mit 22 Personen besetzt war.

Die Gäste des Ausflugbootes waren zum großen Teil über Bord gegangen und in der schnell fließenden Oste im Uferbereich und der angrenzenden Pütte auf weitreichender  Fläche verteilt. Viele der Opfer erlitten daher zum Teil schwere Verletzungen.

Der Einsatzleiter ließ über die Leitstelle Stade einen Großalarm  für die Einsatzkräfte der Wasserrettung auslösen.


Es wurden die DLRG Ortsgruppen Stade und Buxtehude mit Tauchern und Booten, die Feuerwehr Stade, die DRK Bereitschaft, die örtlichen AED Gruppen und die Feuerwehren Burweg, Gräpel, Blumenthal und Brobergen angefordert.


Die örtlichen Einheiten begannen mit der Rettung der verletzten Personen und übernahmen die Erstversorgung. Die DRK Einheiten richteten eine Patientensammelstelle ein und versorgten die bereits geretteten Personen.

Die Taucher der DLRG und Feuerwehr erhielten den Einsatzauftrag zwei Personen aus der seichten Pütte zu retten. Die erste Person konnte mit einem Taucher als Schwimmer an Land gebracht werden.


Bei der zweiten Person musste der Rettungssteg der Stader DLRG zur Hilfe genommen werden, da die Pütte sehr verschlickt war und die Person zu Fuß nicht erreicht werden konnte.


Die Bootseinheiten brachten die Boote zu Wasser und unterstützten die Feuerwehr bei der weiteren Suche und Rettung der restlichen Personen, bis alle 22 Personen an der Sammelstelle eingetroffen waren.


Mit dem Kran des DLRG GW Tauchen wurden dann in Kranenburg, an der dortigen Spundwand, die Boote der Feuerwehr und der DLRG aus dem Wasser gekrant.


In der gemeinsamen Übungsnachbesprechung zeigte sich der Einsatzleiter, sowie die beteiligten Einheiten, zufrieden mit dem Übungsverlauf und lobten die gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Einsatzkräfte.


Die Stader DLRG Kräfte konnten um 23 Uhr nach dem Reinigen und Aufrüsten der Fahrzeuge die Übung beenden.

Kategorie(n)
WRD / KatS, Ausbildung, Allgemein

Von: Lars Müller

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