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WRD / KatS

Stader Einsatzkräfte im Katastrophenschutzeinsatz

Veröffentlicht: Mittwoch, 21.07.2021
Autor: Markus Scheliga
Vermisstensuche im Orbach
Vermisstensuche am Orbach
Vermisstensuche im Orbach
Vermisstensuche im Orbach
Vermisstensuche am Orbach
Stader Taucherwagen
Bild der Zerstörung im evakuierten Ort Odendorf
Bürger laden ihren "Sperrmüll" ab
Kamerad Enno von Allwörden im Kellereinsatz
Kamerad Jonas Lobitz im Kellereinsatz
Stader Tageblatt vom 19.07.2021
Stader Tageblatt vom 20.07.2021
Neue Stader vom 21.07.2021 (Titelseite)
Neue Stader vom 21.07.2021 (Rückseite)

Tauchergruppe nach NRW ins Hochwassergebiet verlegt

Da die DLRG-Ortsgruppe Stade mit ihren für Katastrophenschutzeinsätze spezialisierten Kräften in den Landeseinsatzzug Nord des DLRG-Landesverbandes Niedersachsen eingebunden ist, ließ der Marschbefehl ins Katastrophengebiet NRWs nicht lange auf sich warten. Dem 1. Vorsitzenden Christian Schaarschmidt blieben gerade einmal zwei Stunden, um seine Einsatzkräfte zu mobilisieren. Die DLRG-Ortsgruppe Stade stellt innerhalb des Landeseinsatzzuges das größte Kontingent mit rund einem Dutzend Ehrenamtlichen, darunter neun Taucher. Jedoch wurden auch zwei Spezialboote für den Hochwassereinsatz angehängt, ein Wechselladerfahrzeug mit Kran, ein Erkundungsfahrzeug sowie ein Gerätewagen mitgenommen. Damit ist die Ortsgruppe auf Tauch- und Bergungsarbeiten vorbereitet, die Boote könnten Wasserbereiche absuchen und mittels der Pumpen ist es den Frauen und Männern möglich, gleichzeitig mehrere Keller auszupumpen.

Nach der nächtlichen Anfahrt wurden die Kräfte der Ortsgruppe zunächst in Bereitschaft gehalten. Der Grund lag auf der Hand: Aufgrund der Spezialisierung der Staderinnen und Stader wurden die Taucher und das Gerät zunächst zurückgehalten, falls die Steinbachtalsperre doch brechen sollte. Der Damm wies bereits massive Schäden auf und die Sperre stand somit unter ständiger Beobachtung. Unter anderem die Kameradinnen und Kameraden vom THW versuchten, Wasser aus der Sperre zu pumpen, um Druck vom Bauwerk zu nehmen.

Somit halfen die Stader Einsatzkräfte zunächst den Anwohnern bei der Beseitigung ihres „Sperrmülls“. Die Bundeswehr richtete einen Platz ein, auf welchem die materiellen Verluste der Menschen gesammelt werden sollten. Die Bürger kamen mit ihrem Hab und Gut, das nicht mehr zu retten war, zur Sammelstelle und die Einsatzkräfte halfen beim Entladen.

Parallel erhielt die DLRG den Auftrag, alle zwei Stunden die Pegelstände in dem Ort Heimerzheim zu messen.

Am Folgetag erhielt Stades Kommandowagen den Auftrag, in den nahegelegenen Ortschaften nach Menschen Ausschau zu halten, die noch Hilfe beim Auspumpen ihrer Keller und beim Räumen ihrer Besitztümer benötigten. Hier kamen nun auch die Pumpen zum Einsatz, denn in den Gebäuden sammelte sich nach dem Abklingen der Fluten Schlamm mit Schutt und Wasser. Da der Stader Taucherwagen-LKW über einen Abrollcontainer für die Ausrüstung der Taucher verfügt, wurde dieser kurzerhand abgesetzt und für den Transport von Unrat gegen einen grünen Schuttcontainer ausgetauscht.

Neben der Bereitstellung nahe der Steinbachtalsperre wurden Stader Kräfte am Sonntag an den Ortsrand von Odendorf verlegt, der östlich von Euskirchen liegt. Der kleine Ort ist durch die Wassermassen des Orbaches stark in Mitleidenschaft gezogen, somit lautete der eingegangene Einsatzbefehl: „Absuchen der Uferseiten zu Fuß nach leblosen Körpern und eventuellen Gefahrenstoffen!“. „Der Lauf war zwar wieder zurück in seinem Bett, hatte jedoch noch eine reißende Strömung“, so die Stader Einsatzkraft Julia Ahrens. Dabei beschränke sich der Auftrag lediglich auf die Sichtung und Markierung toter Menschen, da die Bundespolizei ebenfalls vor Ort sei und sich im Anschluss um die Spurensicherung kümmern wolle. Glücklicherweise wurden bei dem Einsatz keine weiteren Opfer der Katastrophe gefunden.

Die Stader Boote „Hol Rut“ und „Kiek Wiet“ kamen nicht zum Einsatz. Am Montag begaben sich unsere Einsatzkräfte auf den Rückweg nach Stade.

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